So, es ist working time, aber ich hab keine Aufgaben mehr und keine Lust heute noch großartig neue zu suchen.

Gestern war… unschön. Participants sind auf Study Tour für 10 Tage, also sind noch ca. 80% Japaner hier. Im women’s dorm bin ich die einzige, die kein Japanisch spricht. Alle Konversationen laufen auf Japanisch ab, es ist sehr frustrierend… man fühlt sich ausgeschlossen und ignoriert. Ab und zu fragt mal jemand “Verstehst du ein bisschen?” und wenn man dann sagt “ Ein BISSCHEN…” stört das auch keinen. Selbst ein “Nichts.” würde nichts ändern.

Und der “neue” alte Deutsche, ein ehemaliger Freiwilliger aus 2005 (!), ist saukomisch und ominös, weil er die erste Nacht spontant bei seiner alten Japanischlehrerin (jung,hübsch, freundlich) geschlafen hat und alle sich nur so angeguckt haben: ö_ö°

Aber Steffen (sfd volunteer 2007-08) ist zu Besuch, er ist nett und irgendwie sind wir auf einer Wellenlänge, können miteinander spaßen und haben irgendwie das selbe Bild von ARI, es ist schön. Nur – er fährt schon in ner Stunde. Gnah…

Der andere, Moritz, bleibt auf ungewisse Zeit, zum Kotzen.

Ansonsten… ist es gut: Kevin ist da! Es gibt gutes Essen! Die neuen participants sind vielversprechend! Doch das ist schlecht: Kevin geht in 2 Wochen! Ich werde fett! Die alten participants gehen in 4 Wochen…

Was aber auch gut ist: Akari ist weg für 8 Tage und hat die Verantwortung hier gelassen, und nun gilt es Mails zu schreiben, zu organisieren, alles managen… das macht Spaß und hoffentlich mach ich das gut.

Alles in allem ist es ein Hin- und Hergerissen-sein. Und es fehlen die deutschen Freunde, das Kissen aus meinem Lohner Bett, und heute auch Zuversicht.

Denn: ich stelle mich hier selbst infrage. Das ist, was ARI mit einem macht. Sich selbst und alles anzweifeln, ob es gut, richtig ist, so ist wie es sein soll oder will.

Und im Moment lautet die Antwort eher Nein.

Und das quälende Gefühl dass man mehr daraus machen könnte, so viel mehr tun und so auch fühlen könnte, wenn man es nur täte. Reisen, ausgehen, alles erleben!

ARI ist toll. Und sehr anstrengend, physisch, psychisch. Was gut ist. Sobald das ganze “Ich bin ne schreckliche Person”-Ding überwunden ist.

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