1 week, 7 days… 7×24 hrs. You do the math!

Eine Woche bin ich schon hier 😀
Fühlt sich aber an wie 1 Monat. Alles ist schon wieder gaaanz normal, auch wenns am Anfang irgendwie nicht so leicht war.
Am 29. Mai bin ich um kurz nach 9 gelandet, im altbekannten NRT Airport, nach einem 14 Stunden-Flug neben einem Herrn Koji, der gerade aus London kam und für das Japanese Government arbeitet. Er analysiert Flugabstürze! Gruselig!
Auf dem Flug redeten wir über ARI, Japan, Okinawa, die japanische Jugend, seine Arbeit, Fukushima…
Dann kamen wir endlich im verregneten Tokyo an, wo der Kapitän noch irgendwas über Fallout säuselte und wir uns nur schnell auf dem Weg raus machten.
Natürlich, natürlich gab es bei der Immigration ein paar Probleme, dank denen ich im Wartezimmer (“Telefonieren untersagt!”) sitzen durfte bis der Beamte kam. “Nihongo wa daijoubu?” – “Daijoubu ja arimasen to omoimasu…” – “Ah, mou daijoubu! Jaaa, anata no bisa wa … “
Yay, Englischkenntnisse der NRT Beamtennnn!
Am Ende konnte ich dann doch verstehen was er wollte. (Hataraku no koto wa DAME DESSSSU!)
Und dann wartete Peter auf mich 🙂
Es war toll ihn wiederzusehen ❤
Allerdings hatte ich einen krassen Jetlag, da wir die Nacht umflogen (!!!) haben, und ich zu dem Zeitpunkt schon 25 Std. Tageslicht ausgesetzt war, es sollten nachher 37 Std. werden.
Bei ARI war alles beim alten, bis auf die Radiation… das war schon komisch.
Jeden Tag wird die Strahlung gemessen, die Windrichtung beurteilt und Werte verglichen. Seltsam!
Aber jetzt weiß ich viel mehr über Strahlung, was gefährlich und was okay ist, was Strahlung eigentlich ist und wie man mit den Werten umgeht.
Dann ging es nach Tsurukawa, drei Tage später!
Peter war natürlich aufgefallen, dass ich ziemlich… hmmmm. Nachdenklich, irgendwie beschwert war, und wir haben viel geredet und jetzt ist es schon vieeel besser!
Auch wenn ich am Tag meiner Ankunft ECHT nicht da sein wollte, inzwischen gefällt mir Tsurukawa ganz gut (außer die Insekten, Spinnen, Hitze XD). Am wochenende waren die participants, die echt lieb sind :D, auf home stay, weswegen ich mich nach Tokyo verabschiedet habe und das We bei Peter verbracht hab. Natürlich sind wir zum Denny’s gegangen und später in ein Izakaya-Unter-dings, Watamin-chi. Und wir sind zum Ueno Park und nach Asakusa 🙂
Wir haben vieeel geredet und ich hab interessante neue Dinge erfahren (hihi), und wir haben auch über unsere Zukunft nachgedacht. Aber es hat sich herausgestellt, dass wir uns beide dieselben Dinge wünschen und fühlen, und uns deswegen im Moment gut vorstellen können, die Zukunft miteinander zu verbringen 🙂 Ja, jeder weiß wie das klingt, total bescheuert und unüberlegt.
Nika versteht vermutlich, was ich meine 🙂
Vorher hätte ich nie gedacht, dass ich sowas überhaupt denken oder fühlen könnte. Aber jetzt denke ich: Wenn ich mal heirate, dann ihn 😀 Klar kann sich noch vieles ändern, das wissen wir beide. Aber das heißt nicht, dass man deswegen das spätere Zusammenleben gleich ausschließt.
Hach. Auf jeden Fall war es ein schönes Wochenende und nun ist es ein bisschen einsam ohne ihn 😦
Aber hier gibt es ohnehin wieder viel work, nicht nur im Office.
Die Unibewerbungen wollen auch abgeschickt werden 🙂
Bin aber schon fast fertig.
So, nun muss ich zum morning gathering!
Ja mataaaaa….!

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