Das ist Tokyo. 東京だよ。

So schnell wie es kommtist es auch schon wieder vorbei… 😮 Und nun sitz ich wieder imOffice, schwitze, lausche tropischen Vögeln und trink PocariSweat…

Aber es war ein gutesWochenende!

Samstagmittag, ENDLICH,nach einer Woche voll Arbeit, Schwitzen, kochen, tippen ging eseeendlich Richtung Tokyo-Center. Sachiko san fuh mit im Zug, weil siezurück nach Nishinasuno muss (… ;_;). Mit dem Rapid Express istman binnen 30 Minuten in Shinjuku 😀 Das ist quasi von Null aufHundert.

Eine Stunde später(Arbeit, hurraaa) kam ich endlich in Shinjuku an, nahm die Chuo-sennach Suidobashi, wo Peter auf mich wartete. Zusammen sind wir dannein paar Stationen weiter nach Hakusan, wo er wohnt. Da konnte ichmein Gepäck auf sein Bett werfen und mich in der fan (senpuuki!)Luftsuhlen konnte, bis wir uns auf machten zum Tokyo-eki und später nachShibuya, um Ayumi und Yuta zu treffen. Yaaa 😀

Zusammen suchten undfanden wir Ayumi’s Lieblingsbar, dessen Namen wir aber schon wiedervergessen haben (Den…Ben….eh? Den Den Den? Irgendwie so.). DieBar war in etwa so groß wieee… unsere Küche Zuhause? Und dieTheke machte schon 1/3 des (extrem cool dekorierten) Raumes aus. DerBartender (Name…ähhh…Yoji?) lieeebt Brasilien (und Haie) undstellte uns erstmal ein paar Gläser brasilianischen Wein, akaSangria, oder so schmeckt’s jedenfalls hin und Peter & Yutavertieften sich in Gespräche während Ayumi und ich mit Yoji redetenund ein Gericht und Getränk nach dem anderen bestellten. Weil am 7.7Tanabata matsuri ist (Sternenfest :D), schreibt man seine Wünscheauf einen Zettel und hängt sie an einen Bambusbusch ❤

Und weil es eben Japanist, findet man in jeder Bar und überall Gelegenheit, dieserTradition zu folgen. Also haben wir erstmal fleißig Wünscheaufgeschrieben und sie Yoji an den Bambus gehängt. Um halb 10 sindwir weiter, zurück auf die Straßen Shibuyas.

Shibuya war VOLL. Ichmeine, es ist dort immer voll. Aber samstagabends erst recht!Hunderte Gruppen von Teenagern bis Älteren wuselten von Bar zu Bar,viele Ausländer & Touristen quetschten sich durch Shibuya’snight life und es war einfach nur laaaaut. Unser nächstes Ziel wareigentlich Chintonshan, meine Lieblingsbar, deren Motto Okinawa istund die Okinawa-styled food und sake anbieten. Leider waren dievollgepackt bis unter die Decke und so liefen wir weiter zu einer Bar„Yannahare“, die traditionell japanisch gehalten war. Extreeeemschööön 😀 Überall Abbildungen von Sakamoto Ryoma, dem Samurai,der anscheinend die Edo-Ära beendet hat (Revoluzzer-Samurai!), vondem ich vorher noch nie gehört hab.

Natürlich gab es von daan nur noch japanisches Essen, Shochu und Sake und wir fingen anunseren Sommerurlaub zu planen. Ayumi’s Vorschlag ist Aomori inTohoku (die Tourismusbranche versucht mit Gewalt Urlauber nach Tohokuzu ziehen, um Geld in die Gebiete zu pumpen und die Züge regelmäßigfahren lassen zu können). Also, Aomori, soweit 😀 Aber wir werdensehen.

Um kurz vor Zwölfverließen wir Feudal-Japan und stiegen die steile Treppe hoch… insJapan 2011. In dem gerade alle zu den Bahnstationen rannten um denletzten Zug nach Haus zu erwischen. Ah! Wir konnten aber auch noch ineine Bahn reinhüpfen und sind zurück nach Hakusan.

Da es aber noch früh warkramte Peter endlich mal seine Baby-Alben raus und wir schauten unssein 5 Jahre altes ich an, das in die Kamera grinst und grüneKleidung trägt, weil seine Eltern die Farbe gern mochten 😀 Es gabganze DREI Fotos auf denen er weint (in fünf Alben!!!) und er sahmit 8 genauso aus wie jetzt. Ahhh, man schmilzt wenn man das sieht.Fotos in Schuluniform und vom Sommercamp, grinsend zwischen lauterjapanischen Strubbelköpfen, Fotos vorm Tempel im Winter und vormächtigen Gemäuern in Schottland.

Ich liebe es seinenGeschichten zuzuhören, egal worum. Schulzeit (Internat :D),Uni-Zeit, mit 5 oder 15, Exfreundinnen und alte und neue Freunde,Urlaube, Auslandsaufenthalte, Gedanken, Erfahrungen, Gefühle . . .ich will alles wissen!

Am nächsten Tag haben wirAyumi in Mitaka getroffen (dort steht das Ghibli Museum, unteranderem) und sind per Bus nach Shindaiji, „Little Kyoto“. Undsowas von Kyoto! Alte Tempel und Schreine, Buddha Statuen undRäucherstäbchen, Glücksbringer und Talismane… neben japanischenSnacks und japanischen Rentner-Touristengruppen, die grinsend aufTreppen posieren.

Wenn man schon in einemTempel ist, muss man auch Mikuji ziehen! Das ist eine Art Lotteriefür Glück. Ayumi und Peter hatten Stufe 2 des schlechten fortunes,ich hatte Stufe 3 des guten 😀 Ob das nun so gut ist, wer weiß… 😉

Und weil das so Brauchist, haben die beiden ihr schlechtes fortune aufgehängt, dann wirdes besser.

Abends sind wir dann nachKoenji gefahren, das Viertel der coolen Jugendlichen in komischenKlamotten und voller alternativer Cafes und second hand Läden.

Später sind Peter und ichdann allein zurück nach Shinjuku, haben bei La Pausa gegessen unduns dann auf dem grooooßen Platz vor der Station verabschiedet, umuns herum lauter Menschen, Geräusche, Lichter, warme Brisen und dieSchwüle des Sommers in der Luft, der auf die Tokyoter hinabdrücktund den Sommer einläutet ❤

Im Tempel habe ich noch einen… wie sagt man? Wunsch für gutes fortune auf ein Holzplättchen geschrieben (in krakeligstem Japanisch, weil Ayumi sagt: “Das können die Götter sonst nicht verstehen!!”).

Der mit dem Gott genau daa oben links in der Ecke 🙂

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