Summer playlist!

 The Wombats – 1996

Alex Day – This Kiss

The Bravery – Time Won’t Let Me Go

The Decemberists – This Is Why We Fight

Whitest Boy Alive – Burning

Alex Day – No More

Tunng – Hustle

SBTRKT – Wildfire

いつも何度でも

Bosse – Die Nacht

… and more.

Zwei der Songs sind schon in meiner 2012 summer playlist drin, aber so gut, dass ich sie immer noch höre, ständig.

Eines davon erinnert mich immer an den einen Abend…

Ich laufe den Hügel hinunter, die Sonne geht schon unter, es ist wieder sooo warm. An der Bushaltestelle warte ich mit ein paar anderen, bis der Bus pünktlich kommt, steige ein, setze mich hin und das Lied fängt an.

Vorbei ziehen Häuser und Restaurants und ich fühle mich so wohl im Dämmerlicht, dass ich grinsen muss.

Dann den Zug nehmen wie immer, umsteigen wie immer, alles ist schon altbekannt. Ich fühle mich ein klein bisschen cool, aber ich sehe trotzdem wie jeder andere Tourist aus.

Er holt mich ab am Bahnhof und schämt sich für seine kurzen Haare, “die sind viel zu kurz geworden!”, während ich grinse und seine Hand nehme. “Stimmt nicht, das sieht gut aus!”

Er sagt wir sollten Eis essen gehen, und hast du das Erdbeben vorhin bemerkt, hat der Zug angehalten? (im Unterton ist leichte Besorgnis zu hören), aber man hat gar nichts gemerkt im Zug, sage ich.

Ein junger Typ rollt auf dem Skateboard neben uns die Straße entlang, entspannt fährt er an uns vorbei, und eine leichte Brise schiebt uns von hinten an, die Stadt wacht auf und räkelt sich.

Der Sommer ist einfach überall, und nichts ist schöner als gerade hier zusammen zu sein.

Manche Menschen sind so unglaublich faszinierend. Ein junger Mann mit Gitarre nachts im Park hat das schönste Lied gesungen, dass ich je gehört habe. Ich stelle mir vor, was er jeden Tag macht und wie er denkt und lebt, was er noch vor hat im Leben. Ist es nicht beruhigend zu wissen, dass solche Menschen zu der eigenen Generation gehören? Vielleicht geht die Welt doch nicht vor die Hunde. Er hier wird sie retten, mit guter Musik und der Besonnenheit, mit der er nachts um 12 in einem Park sitzt, singt und spielt und uns zusieht, wie wir Feuerwerk zünden.

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